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Berg- & Wanderreisen

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WANDERWOCHEN 2023

 

 

Bergwanderwoche Meraner Land - Standorthotel

Gipfelerlebnisse rund um den Meraner Talkessel

Datum: 19. - 23. Juni und 25. - 29. September

Der Bergfrühling erwartet uns mit farbenprächtigen Blumenwiesen, herrlichem Weitblick und noch einsamer Stille auf den Berggipfeln. Der goldene Herbst ist nicht nur Erntezeit für Trauben und Äpfel, sondern auch mit eine der schönsten Jahreszeiten um die Panoramagipfel rund um Meran zu erleben. Die warme Temperaturen und ein strahlend blauer Himmel laden geradezu ein zum anschließenden Törggelen in den urigen Almen.

 

 

So.   Anreise
Mo.   Lauwand 2251 m
Von der Bergstation der Seilbahn Taser geht es vorbei an der Ifingerhütte zur Lichtung Lenzeben. Ab hier über einen steileren Steig zur Baumgrenze und weiter über leicht felsiges Gelände zum aussichtsreichen Wetterkreuz der Lauwand. Zurück geht es über einen Waldsteig zum Eggerhof und weiter zur Bergstation der Seilbahn.
Gehzeit: ca. 5 Stunden, Höhenmeter: ca. 780 m
Di.   Große Laugenspitze 2434 m
Fahrt von Lana auf den Gampenpass. Hier steigen wir über den anfangs steilen Bonacossasteig zuerst zum herrlich gelegenen Laugensee auf und weiter über ein steiles Schotterkar auf den Grat, der uns zum Gipfelkreuz bringt. Abstieg mit Blick auf die Brentagruppe zur Laugenalm und nach einer Einkehr zurück zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: ca. 5 - 5,5 Stunden, Höhenmeter: ca. 900 m
Do.    Windlahn – Mittager 2422 m
Von Falzeben durch den Wald über die Moschwaldalm zur Meraner Hütte 1960 m. Aufstieg über einen Steig mit schönem Rundblick bis zur Mittagerhütte und weiter auf den Großen Mittager 2422 m, mit eindrucksvollem Rundblick auf die Dolomiten. Abstieg zur Kesselberghütte und vorbei am Missensteinjoch 2128 m, über die Waidmannalm zurück zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, Höhenmeter 900 m
Fr.    Pfitschkopf 2120 m – Obisellsee
Vom Parkplatz Oberöberst in Vernur geht es zuerst durch den Wald dann über ein Hochalm zur Hahnenkammhütte und weiter über einen ausgesetzten Steig auf den Gipfel des Pfitschkopfs mit herrlichem Panoramablick über das Meraner Talbecken und die Texelgruppe. Hier folgen wir dem Kameraden Steig und steigen über das Saltauser Tal bis zur Obisell Alm und dem gleichnamigen See auf. Nach einer Rast Rückkehr über das Saltauser Tal zum Parkplatz.
Gehzeit: ca. 5,5 Stunden - Höhenmeter: ca. 910 m
Sa.    Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

Bergwanderwoche am Nonsberg/Trentino – mit Standorthotel

Auf den Spuren der Brentabären am Tovelsee

Datum: 25. Juni - 01. Juli

 

 

Im Norden wird das Tal, auf Italienisch Val di Non genannt, von der Gebirgskette der Maddalene abgegrenzt, im Südwesten von den Brenta Dolomiten, im Osten von den Anauni-Bergen und im Süden vom Paganellamassiv und vom Andalosattel. Hiermit ergibt sich für uns ein perfektes Wandergebiet, an der Sprachgrenze zwischen Südtirol und dem Trentino. Das Nonstal ist auch wegen seiner zahlreichen Seen bekannt, wie dem Felixer Weiher oder dem Tovel See, umrahmt von den hohen Bergen der Brenta Dolomiten, die wir in dieser Woche erwandern werden.

So.  
Treffen am Abend im Hotel in Fondo am Lago Smeraldo, gemeinsames Abendessen, Übernachtung.
Mo.   Monte Roen 2116 m - Mendelpass
Fahrt zum Mendelpass, hier beginnt die Wanderung durch schönen Bergwald mit eindrucksvollen Ausblicken über die Hochflächen des Nonstals und die Brentagruppe. Vorbei an der Enzian und Halbweghütte erreichen wir durch herbstlichen Bergwiesen die Roenhütte 1769 m. Ab hier wird der Weg nun steiler und wir erreichen bald die Gipfelmadonna vom Monte Roen. Herrlicher Blick vom Gipfel auf den Kalterersee und das Etschtal. Zurück über den Aufstiegsweg.
Aufstieg 760 m – Gehzeit: ca, 5 - 5,5 Stunden -Km 16
Di.   Große Laugenspitze 2434 m
Fahrt vom Nonstal auf den Gampenpass. Hier steigen wir über den anfangs steilen Bonacossasteig zuerst zum herrlich gelegenen Laugensee unter der kleinen Laugenspitze auf und weiter über ein steiles Schotterkar auf den Grat, der uns zum Gipfelkreuz bringt. Abstieg mit Blick auf die Brentagruppe zur Laugenalm und nach einer Einkehr zurück zum Ausgangspunkt.
Aufstieg: 900 m – Gehzeit: ca. 5 - 5,5 Stunden
Mi.   Schöneck 1770 m – Felixer Weiher
Fahrt nach Tret und Wanderung über einen schönen Waldweg zum Aussichtspunkt Schöneck auf dem Mendelkamm mit Blick zu den Dolomiten. Über Moschen erreichen wir den Felixer Weiher, einen schön gelegenen Bergsee mit Bademöglichkeit. Abstieg durch die herrlichen Lärchenwälder zurück nach Tret.
Aufstieg: ca. 450 Höhenmeter - Gehzeit: ca. 4,5 Stunden - Km 12,8
Do.   Tovelsee - Livezzarunde (Brentadolomiten)
Vom herrlich gelegenen Tovelsee steigen wir auf über die Livezza Runde zur Malga Tuena die für ihren Käse bekannt ist, am Fuss der Brenta mit schönem Panoramablick. Ab hier gehen wir einen Abschnitt des bekannten “Dolomit di Brenta Trek“ bis zur Lizzena Grande auf ca. 2000 m Höhe und steigen dann wieder ab zum Tovelsee.
Aufstieg: ca. 815 Höhenmeter - Gehzeit: ca. 5 Stunden - Km 12
Fr.   Kleiner Kornigl 2311 m
Vom Hofmahdjoch wandern wir zuerst über die Forststraße zur Clozalm. Hier beginnt nun der Steig durch lichten Wald über steile Almböden zur Ober-Alm wo wir den Bonacossa Weg kreuzen. Der Weg wird nun steiniger und auf dem Aufstieg zum Grat auch steiler. Über den leicht ausgesetzten Grat mit grandioser Aussicht geht es zum Gipfelkreuz. Rückweg auf dem Aufstiegsweg mit Einkehr in der Clozalm.
Aufstieg: 630 m - Gehzeit: ca. 4,5 Stunden - Km 8
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

 

 

 

 

Okzitanische Pfade - Val Maira Höhenwege
mit Gepäckstransport

über die historischen Wege der Percorsi Occitani durch das Val Maira zur Zeit der Orchiedeenblüte

Datum: 02. – 08. Juli

 

 

Das im Südwesten des Piemont in der Provinz Cuneo, an der Grenze zu Frankreich gelegene Mairatal ist ein vergessenes Tal der Westalpen, obwohl nur 100 km von der Hauptstadt Turin entfernt. Verlassene Weiler, lichte Wälder und weite Weiden prägen das Bild, man trifft unterwegs immer wieder auf Mauerreste, überwucherte Wege und Pfade, Kapellen und Kirchen mit erstaunlich schönen Fresken, selbst an abgeschiedenen Orten. Im 19 Jh. war das Tal noch stark bevölkert, doch nun sind die jungen Leute abgewandert und die Natur holt sich diese ehemalige Kulturlandschaft, die eine besondere Faszination ausübt, zurück. Uralte Transport- und Handelswege durchkreuzen die Talschaft und noch intakte Steinbogenbrücken träumen von vergangenen Tagen. Die alten Militärstraßen führen auf einsame Höhen, ein Paradies für Wanderer!

 

 

So.   Anreise ins Piemont
Fahrt ins Val Maira zum Weiler Vernetti/Marmora, Übernachtung im Hotel im DZ, Abendessen und Tourenbesprechung.
Mo.   Elva Höhenweg – Serre – Chiesa San Michele
Transfer im Vallone die Elva auf einer eindrucksvollen Straße in den Felsen geht es bis auf 1200 m. Hier steigen wir auf dem Elva Höhenweg "A Spass per lou Viol", vorbei an einer Madonnen Gedenkstätte, auf zum Ortsteil Serre 1639 m. Wir besichtigen hier eine Kirche mit den berühmten Fresken von Hans Clemer. Weiter geht es vorbei an den Dörfern Martini 1726 m und Grange Viani 1830 m bis zum Ortsteil Grange Garneri 1815 m mit einer architektonisch bemerkenswerter Häusergruppe. Nun steigen wir ab nach Balletti 1758 m und weiter zum Ortsteil Chiosso Superiore 1673 m. Über den Percorso Occitano erreichen wir den aussichtsreichen Colle San Michele 1907 m und steigen auf einem schönen Almenweg ab nach Chiesa San Michele 1356 m, wo wir heute übernachten.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 850 m, Abstieg ca. 450 m
Di.   San Michele - Rifugio Ussolo-Sarasin 1985 m - Saretto 1530 m
In stetem Auf und Ab folgen wir dem Percorso Occitano durch Wald und weite Almwiesen, vorbei am verlassenen Rifugio Ussolo auf den Colle Sarasin 1985 m, einer Aussichtsterrasse über Acceglio, mit Blick ins Val Unerzio. Auf der Sonnenseite des Valle Maira wandern wir nach Lausetto 1510 m und einen Berghang querend nach Saretto 1530 m welches im Talboden liegt. Übernachtung in Saretto/Ponte Maira.
Gehzeit: 5 -6 h, Aufstieg ca. 650 m, Abstieg ca. 650 m
Mi.   Saretto - Colle Ciarbonet 2206 m – Monte Estelletta 2316 m
Wir besuchen die am Weg liegenden Maira-Quellen 1628 m und steigen durch lichten Wald und blühende Wiesen auf zum Colle Ciarbonet 2206 m. Nach einer kurzen Pause Aufstieg zum nahen Gipfel Monte Estelletta 2316 m der uns wiederum einen einmaligen Rundblick bietet. Abstieg über eine ehemalige Militärstrasse und über Almböden ins Val di Unerzio. Übernachtung im neu restaurierten Alm Dorf Viviere 1713 m mit seiner grandiosen Küche.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 800 m, Abstieg ca. 500 m
Do.   Viviere - Passo della Gardetta 2437 m – Bric Cassin 2636 m - Colle del Preit 2076 m
Vorbei an Bunkern, den Zeugen des Zweiten Weltkriegs, erreichen wir den Passo Gardetta 2437 m. Ein überwältigender Blick über die gewellte und geologisch interessante Hochebene der Gardetta öffnet sich hier vor unseren Augen. Wir steigen noch auf den herrlichen Aussichtsgipfel Bric Cassin 2636 m und wandern anschließend zum Rifugio Gardetta 2335 m. Nach einer Einkehr steigen wir ab zum Colle del Preit 2076 m, am Rand der Gardetta Hochebene. Übernachtung auf dem Colle del Preit, im Agritur La Meja mit eigener Käserei.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 900 m, Abstieg ca. 700 m
Fr.   Colle del Preit - Colle del Mulo 2527 m - Lago Resile 1969 m - Marmora-Vernetti 1223 m
Heute durchqueren wir auf riesigen Grasflächen den östlichen Teil der Gardetta Hochebene, am Fuß des aus Dolomitengestein bestehenden Felsturms, Rocca la Meja 2831 m. An Festungsruinen vorbei gelangen wir zu einem kleinem Bergsee und bald darauf auf den Colle del Mulo 2527 m. Über Almwiesen steigen wir ab in Val Marmora und wandern wir bis zum Lago Resile 1959 m, hier holt uns der Transferbus ab zur Rückfahrt nach Marmora. Übernachtung im Hotel in Marmora.
Gehzeit: ca. 5 h, Aufstieg ca. 600 m, Abstieg ca. 700 m
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

Meraner Höhenweg - der originale Rundweg

Zu Gast bei Bergbauern im Naturpark Texelgruppe - mit Gepäcktransport nach Pfelders

Datum: 02. - 07. Juli / 06. - 11. August / 03. - 08. September
Sondertermine auf Wunsch für Gruppen sind jederzeit möglich

 

 

Einer der schönsten Rundwanderwege der Südalpen führt oberhalb des Meraner Talbeckens auf aussichtsreichen Wegen zum Vinschgauer Sonnenberg. Im Pfossental durchwandern wir bis zum Eisjöchl die alpine Region mit ihrer eigenen Fauna und Flora. Vorbei an alten Bauernhöfen und Blumenwiesen zieht sich der Weg durch das Passeiertal zurück nach Meran. Die Rundwanderung wird im Uhrzeigersinn begangen

 

 

 

 

So.   Auffahrt zu den Muthöfen mit der Seilbahn und über den Hans Friedenweg, einem herrlichen Panoramaweg, zur Leiteralm. Vorbei am Hochganghaus wo wir eine Rast einlegen und der Tablander Alm erreichen wir Nassereith oberhalb des Partschinser Wasserfalls. Nach einer letzten Steigung erreichen wir das Gasthaus Giggelberg in einer herrlichen Aussichtsposition, wo wir heute übernachten.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, 870 m Aufstieg, 650 m Abstieg – km 13,5
Mo.   Von Giggelberg wandern wir entlang des Vinschgauer Sonnenbergs hoch über dem Vinschgautal mit grandioser Aussicht zum Ortlermassiv durch die 1000 Stufen Schlucht. Viele Taleinschnitte sind heute zu bewältigen in stetigem Auf und Ab. Mit einem Blick auf Schloss Juval von Reinhold Messner verlassen wir den Vinschgau und biegen ein ins Schnalstal. Oberhalb der malerischen Ortschaft Katharinaberg erreichen wir den urigen 500 Jahre alten Montferthof.
Gehzeit: ca. 6,5 Stunden, 770 m Aufstieg, 840 m Abstieg – km 15,5
Di.   Am Morgen blicken wir auf die Gletscher der Ötztaler Alpen, aber bald schon biegen wir ab ins wildromantische Pfossental zum blühenden Weiler Jägerrast.Immer entlang des erfrischenden Pfossenbaches und den vielen bewirtschafteten Almen wandern wir an steil aufragenden Felsen und schönen Almwiesen vorbei. Zahlreiche Bauten von Murmeltieren säumen den Weg vom Vorderkaser ins wildromantische Tal, mit Blick auf die hoch über uns aufragende Hohe Weisse.
Gehzeit: ca. 4 - 4,5 Stunden, 750 m Aufstieg, 200 m Abstieg – km 10
Mi.   Vorbei an den Eishöfen erreichen wir nach einem langen Anstieg über eine alte Militärstraße das 2908 m hohe Eisjöchl und die Stettinerhütte, wo sich ein herrlicher Ausblick bietet zu den Gipfeln der Texelgruppe und der über uns thronenden Hohen Wilde. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Gämsen und Steinböcke die auf den grünen Bergwiesen grasen. Nachmittags steigen wir mit eindrucksvollem Blick über das Pfossental über 1300 m ab zur Lazinser Alm und wandern nach einer Einkehr weiter bis Zeppichl, kurz vor Pfelders 1684 m. Heute Abend können wir überschüssige Wäsche abgeben und frische erhalten, so wird der Rucksack so leicht wie möglich gehalten. Im Gasthof Zeppichl übernachten wir in Zimmern mit DU/WC und gratis Wi-fi.
Gehzeit: ca. 7 Stunden, 970 m Aufstieg, 1266 m Abstieg – km 18,5
Do.   Entlang des Pfelderer Baches geht es heute durch Wälder und Wiesen vorbei an den Weilern Ulfas und Christl. Der Blick öffnet sich immer wieder und bietet schöne Motive zuerst Richtung Timmelsjoch dann auf den Jaufenpass und das Passeiertal, mit dem unter uns liegenden St. Leonhard. Vorbei an urigen alten Bauernhöfen die liebevoll mit Blumen geschmückt sind erreichen wir Matatz und den Valtelehof, unser heutiges Etappenziel.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, 505 m Aufstieg, 1070 m Abstieg – km 18,5
Fr.   Die letzte Etappe führt uns zurück zum Meraner Talkessel, mit herrlichem Blick ins Etschtal sowie auf die Gipfel der Sarntaler Alpen mit Hirzer und Ifinger. Vorbei an den Weilern Vernuer und Gfeis erreichen wir das Spronsertal oberhalb von Dorf Tirol. Hier beginnt der Abstieg vorbei am Kuenser Waalweg zurück zu unserem Ausgangspunkt in Dorf Tirol am Tiroler Kreuz.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, 812 m Aufstieg, 1110 m Abstieg – km 17

 

 

Bloggerin Christine Neder am Meraner Höhenweg mit tollen Fotos

 

 

Vom Rosengarten zum Schlern

3tägige Hüttenwanderung im UNESCO Welterbe Dolomiten

Datum: 06. – 08. Juli und 10. – 12. August

 

 

Eine Gebirgslandschaft wie aus Zauberhand erschaffen, das sind die bleichen Berge in welche wir in dieser Woche eintauchen. Vorbei am Rosengarten geht es zu den grandios über uns aufragenden Vajolettürmen, vorbei an steilen Felswänden und über Pässe mit atemberaubender Fernsicht bis zu den einmaligen Blumenwiesen auf der Seiseralm mit dem Wahrzeichen Südtirols, dem Schlern.

 

 

1.Tag   Karerpass - Paolinahütte - Cigoladepass - Vajolethütte
Treffpunkt um 9 h am Paolinalift und Auffahrt zur Paolinahütte. Die Wanderung beginnt über den Masare Panoramaweg vorbei am Christomannos Denkmal zur Rotwandhütte. Hier steigt der Weg nun steil an zum Cigoladepass 2550 m und wir queren unterhalb der steil aufragenden Rosengarten Ostwand zur Vajolethütte 2250 m.
Gehzeit: ca. 3 - 4 Stunden, 500 m Aufstieg, 460 m Abstieg, Km 8
Wer möchte kann Nachmittags fakultativ ohne Gepäck zu den Vajolettürmen aufsteigen(steil und ausgesetzt)
Gehzeit: ca. 2 Stunden, Höhenmeter Aufstieg/Abstieg: ca. 380 m - Km 1
2.Tag   Vajolethütte - Schlernhaus
Vorbei an der Ostseite der Vajolettürme zum Grasleiten Pass 2599 m und nach einem kurzen schottrigen Abstieg steigen wir vorbei an den Grasleitenspitzen steil zum Molignon Pass 2596 m auf und erreichen kurze Zeit später die Tierser Alpl Hütte (kurzer gesicherter Abstieg). Nach einer Pause geht es zuerst über einen aussichtsreichen Panoramaweg, dann über blühende Wiesen zum Schlernhaus 2457 m wo wir übernachten.
Gehzeit: ca. 5 -6 Stunden, 950 m Aufstieg, 750 m Abstieg, Km 11,5
3.Tag   Schlernhaus - Monte Pez - Seiseralm
Am frühen Morgen steigen wir vor dem Frühstück und ohne Gepäck auf den Monte Pez 2568 m (ca. 20 Minuten), dem höchsten Punkt des Schlern zum Sonnenaufgang auf. Nach dem Frühstück Abstieg über den aussichtsreichen Touristensteig zur Seiseralm und über weite Almwiesen zur Umlaufbahn der Seiseralm in Kompatsch. Abfahrt nach Seis und Rücktransport zum Karerpass.
Gehzeit: ca. 3,5 - 4 Stunden, Aufstieg: 250 m, Abstieg 800 m, Km 9 km

 

 

 

Meraner Höhenweg - mit Standorthotel

Exklusive Wanderwoche rund um den Naturpark Texelgruppe mit Standorthotel und Transfers zu den Ausgangspunkten

Datum: 10. - 14. Juli / 04. – 08. September

 

 

Sie gehen fast die gleichen Etappen wie bei der originalen Tour über den Meraner Höhenweg, nur kommen Sie jeden Abend in Ihr Standorthotel im Meraner Land zurück und können so gemütlich entspannen. Der Transferbus bringt Sie am nächsten Morgen zu den Ausgangspunkten, so können die Touren mit leichtem Tagesrucksack begangen werden. Ideal für alle die eine spezifische Ernährung benötigen bzw. mit Freunden oder Angehörigen im Urlaub sind, oder ganz einfach in Ihrem Lieblingshotel im Meraner Land übernachten wollen.

 

 

Mo.   Transfer nach Dorf Tirol und Auffahrt mit der Seilbahn zu den Muthöfen. Über den Hans Friedenweg, einen herrlichen Panoramaweg geht es vorbei an der Leiteralm zum Hochganghaus wo wir eine Rast einlegen. Über die Tablander Alm erreichen wir Nassereith oberhalb des Partschinser Wasserfalls und bald darauf die Texelseilbahn, mit der wir nach Rabland abfahren wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 750 m, Abstieg: 550 m, Gehzeit: ca. 6 Stunden, Km 13,4
Di.   Wir starten wieder an der Texelseilbahn und wandern über einen schön angelegten Weg durch lichten Wald entlang des Vinschger Sonnenbergs. Hoch über dem Vinschgautal geht es mit grandioser Aussicht zum Ortlermassiv durch die einmalige 1000 Stufen Schlucht. Viele Taleinschnitte sind heute zu bewältigen in stetigem Auf und Ab vorbei an Jahrhunderte alten Bauernhöfen. Nach einer gemütlichen Mittagsrast führt der schöne Panoramaweg mit einem wunderbaren Blick auf Schloss Juval von Reinhold Messner ins Schnalstal, bis zur malerischen Ortschaft Katharinaberg wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 590 m, Abstieg: 920 m, Gehzeit: ca. 5,5 - 6 Stunden, Km 14,3
Mi.   Eine sehr lange und anstrengende Etappe liegt heute vor uns da wir schon sehr früh starten müssen. Wir wandern durch das malerische Pfossental wo zahlreiche historische Bauernhöfe den Weg säumen. Nach einer Einkehr mit herzhaftem Bauernfrühstück auf einem der urigen Höfe mit Blick auf die hoch über uns aufragende Hohe Weisse, beginnt der langen Anstieg über eine alte Militärstraße auf das 2900 m hohe Eisjöchl zur neu erbauten Stettinerhütte, wo sich ein herrlicher Ausblick bietet zu den Gipfeln der Texelgruppe und der über uns thronenden Hohen Wilde. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Gämsen die auf den grünen Bergwiesen grasen. Nachmittags steigen wir mit eindrucksvollem Blick über das Pfelderertal über 1300 m ab zur Lazinser Alm und weiter bis nach Pfelders wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 1200 m, Abstieg: 1290 m, Gehzeit: ca. 7 - 8 Stunden, Km 21,5
Do.   Tscharser Waal – Schloss Juval. Fahrt ins Vinschgautal nach Tschars 625 m. Hier steigen wir durch Weinberge und Kastanienhaine auf zum schönen oberen Schnalser Waalweg. Entlang des Wasserwaals geht es durch lichten Wald stetig höher bis zum eindrucksvoll am Eingang des Schnalstales thronenden Schloss Juval 927 m, des Burgherrn Reinhold Messner. Einkehr beim Schlosswirt gleich unterhalb des Schlosses. Anschließend Rückkehr über einen Wanderweg zum Stabener Waalweg, Abstieg nach Staben und retour nach Tschars.
Aufstieg ca. 320 m, Abstieg ca. 320 m, Gehzeit: 4 – 4,5 Stunden, Km 10
Fr.   Heute starten wir im malerischen Passeiertal oberhalb von St. Martin in Magdfeld. Vorbei an urigen alten Bauernhöfen die liebevoll mit Blumen geschmückt sind führt uns die letzte Etappe zurück zum Meraner Talkessel, mit herrlichem Blick ins Etschtal sowie auf die Gipfel der Sarntaler Alpen mit Hirzer und Ifinger. Vorbei an den Weilern Vernuer und Gfeis erreichen wir das Spronsertal oberhalb von Dorf Tirol. Hier beginnt der Abstieg vorbei am Kuenser Waalweg zurück nach Dorf Tirol zum Tiroler Kreuz wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 400 m, Abstieg: 750 m Gehzeit: ca. 4,5 - 5 Stunden, Km 12

 

 

 

Meran - Gardasee - mit neuem Wegverlauf über den Molvensee

Von der Perle der Südalpen zum schönsten See Norditaliens

Datum: 16. - 22. Juli und 20. – 26. August

 

 

Wir lassen die Burgen und Palmen Merans hinter uns und wandern vorbei an der hochalpinen Seenplatte im Ultental und dem Tal der Wasserfälle in die faszinierende Brentagruppe. Wir durchqueren diese auf Wanderwegen mit einem Abstecher ins Herz der bizarren Felsnadeln. Vorbei am Croz d'Altissimo erreichen wir den herrlich gelegenen Molvenosee und stürzen uns in den Trubel der vielen Urlauber. Zitronenhaine und Olivenbäume säumen unseren weiteren Weg zum Toblinosee und bei einem abschließenden Bad im Gardasee erfrischen wir unsere müden Beine und genießen das mediterrane Flair auf der Uferpromenade in Riva.

 

 

 

 

So.   Weissbrunn 1900 m - Höchsterhütte 2561 m
Treffpunkt gegen 14 h in Lana, Transfer zum Weissbrunn Stausee 1900 m und Aufstieg durch Zirbel und Lärchenwald in ca. 2,5 Stunden zur Höchsterhütte, Übernachtung, Tourenbesprechung und Abendessen.
Mo.   Höchsterhütte 2561 m - Gleckspitze 2957 m - Dorigonihütte 2436 m
Über einen schönen Panoramasteig passieren wir zuerst die Staumauer, dann geht es unter den steilen Bergwänden entlang zum Langsee und weiter zum Schwarzsee. Ein steiler Aufstieg erwartet uns nun zum Schwärzer Joch auf 2825 m und auf den Gipfel des Gleck 2957 m. Abstieg über einen schmalen Steig zur Dorigonihütte 2436 m.
Gehzeit ca. 5 Stunden, Höhenmeter Aufstieg: ca. 600 m, Abstieg ca. 750 m, Km 10
Di.   Dorigonihütte 2436 m - Tucketthütte 2268 m
Durch das Saent Tal steigen wir ab vorbei an 2 schönen Wasserfällen bis zur Malga Stablasolo. Ein Transferbus bringt uns von hier ins Rabbi Tal und weiter nach Madonna di Campiglio, wo wir mit der Grostè Umlaufbahn in die Brentagruppe gelangen. Wir verlassen den Trubel von Madonna di Campiglio und wandern über einen schönen Panoramaweg mit herrlichem Blick auf den Adamello zur Tucketthütte 2268 m, die von Felstürmen umrahmt auf einem kleinen Plateau liegt.
Gehzeit ca. 5 Stunden, Höhenmeter Aufstieg: 200 m, Abstieg: ca. 1200 m, Km 10
Mi.   Tucketthütte 2268 m - Rifugio Alimonta 2580 m - Rifugio Pedrotti 2491 m
Heute geht es durch das Herz der Brentagruppe, vorbei an traumhaft schöner Landschaft und schroffen Felstürmen wandern wir über schmale Felsbänder zuerst zur Brenteihütte. Hier machen wir einen Abstecher zur Alimontahütte die in einem Amphitheater aus Felsen liegt. Weiter geht es über den Restglescher auf die Boccha di Brenta 2552 m (Seilversicherungen) und über den Sentiero Orsi zum Rifugio Tosa Pedrotti.
Gehzeit ca. 6 Stunden, Höhenmeter Aufstieg: ca. 1300 m Abstieg: ca. 1100 m, Km 11,5
Do.   Rifugio Pedrotti 2491 m – Rifugio Croz d’Altissimo - Molvenosee - San Lorenzo in Banale
Wir verlassen die herrliche Brentagruppe durch ein spektakuläres Felsbecken. Auf einer schön gelegenen Waldlichtung machen wir Pause am Rifugio Selvata bevor wir zum steil vor uns aufragenden Croz d’Altissimo gelangen wo auch die gleichnamige Hütte steht. Ein schöner aussichtsreicher Panoramaweg führt nun nach Pradel von wo aus wir in kleinen Gondeln zum Molvenosee abwärts schweben. Nach einer Pause am See wandern wir an diesem südwärts entlang Richtung Nembia und fahren von dort die letzten Km ins schön auf einem Hochplateau gelegene San Lorenzo in Banale 800 m. Übernachtung im Hotel in San Lorenzo in Banale.
Gehzeit ca. 6 - 7 Stunden, Höhenmeter Aufstieg: ca. 600 m, Abstieg: ca. 1700 m, Km 15
Fr.   San Lorenzo in Banale - Toblinosee - Gardasee - Lana
Durch lichte Wälder geht es abwärts in die kleine, auffallend renovierte Siedlung Molina (Mühle). Hier folgen wir nun der alten Via Vili (dem heiligen Vigilius gewidmet) entlang der steil abfallenden Schlucht über dem Sarchefluss Tal auswärts, bis nach Ranzo. Abstieg zum Toblinosee und Transfer nach Torbole/Riva. Nach einer Mittagsrast am See und einem Sprung ins erfrischende Wasser des Gardasees geht es zurück nach Meran. Übernachtung in einer Pension im Meraner Land.
Gehzeit ca. 4 - 5 Stunden, Höhenmeter: ca. 300 m Aufstieg, 650 m Abstieg, Km 12
Sa.   Heimreise

 

 

 

Bergwanderwoche Martelltal - mit Standorthotel

Gipfelerlebnisse im Nationalpark Stilfserjoch

Datum: 16. - 22. Juli

 

 

Eingebettet in den Nationalpark Stilfserjoch liegt das hochalpine Martelltal, eines der schönsten Seitentäler des gesamten Vinschgaus. Eingerahmt zwischen den über 3.700 m hohen, vergletscherten Gipfeln der Ortlergruppe begegnen wir auf unseren Bergtouren auch der reichen Tierwelt des Nationalparks wie Gemsen, Bartgeiern und natürlich Murmeltieren.

 

 

 

 

So.   Treffen am Abend im Hotel im Martelltal, gemeinsames Abendessen, Übernachtung.
Mo.   Gletscherlehrpfad
Die neun Etappen des Gletscherlehrpfades im Nationalpark Stilfserjoch führen vorbei an hochalpinen Landschaften, Moränen, Gletscherseen und beginnt am Parkplatz nahe der Enzianhütte. In neun Abschnitten des Themenweges erlebt man auf einer Wegstrecke von etwa zehn Kilometern, wie Gletscher und Schmelzwasser dieses Tal in der Cevedale-Ortlergruppe geformt haben. Der Weg führt vom Ausgangspunkt zur Zufallhütte und über den Wasserfallsteig über ein Aussichtsplateau unterhalb des Hohenferners zur Martellerhütte. Beim Abstieg kommt man an der Ruine des vom italienischen Stararchitekten Giò Ponti geschaffenen Hotel „Paradiso“ zurück zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: ca. 4 - 5 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 650 m, Abstieg 650 m – Km 9,5
Di.    Madritschspitze 3063 m
Vom Hotel aus wandern wir vorbei an der Zufallhütte (2264 m) und folgen dem Weg zur alten Staumauer. Entlang des Tales geht es auf dem Weg der zur Casatihütte führt bis zum Butzenbach (2.600 m). Hier steigen wir dann über weite Almböden durch das Butzental auf bis unterhalb des Gipfels. Die letzten Höhenmeter führen uns über ein steileres Gelände zum Gipfel mit einer traumhaften Aussicht auf das Dreigestirn Ortler, Zebru und Königsspitze.
Gehzeit: ca. 6 - 7 Stunden, Höhenmeter: 1200 m, Km 16
Mi.   Ebenes Jöchl 2786 m
Kurzer Transfer zum Hotel am See wo wir auf dem rechten Seeweg entlang wandern bis zum Abzweig, der erst einem Lawinenstrich entlang folgt und dann durch dichten Wald steil nach oben führt. Entlang des Zufrittbachs wandern wir höher und erreichen schöne Almflächen. Vorbei an den kleinen See, dem Schwarzen und Großen Loch, erreichen wir den steiler werdenden Gipfelhang. Vom Gipfel genießen wir einen grandiosen Ausblick auf Weißbrunnspitze, Lorchen- und Nonnenspitze, Zufallspitze und Königspitze. Der Rückweg erfolgt über den Aufstiegsweg.
Gehzeit: ca. 5 Stunden, Höhenmeter: 985 m, Km 14
Do.   Vordere Rotspitze 3002 m
Die Vordere Rotspitze am Ende des Martelltals gilt als Panoramagipfel mit herrlichem Gletscherblick. Vom Talschluss vorbei am ehemaligen Hotel „Paradiso“ geht es anfangs durch lichten Lärchenwald in fast direkter Linie aufwärts. Dann über steile Geröllfelder hinauf, die letzten 100 Höhenmeter auf dem steilen Steig zum Gipfel verlaufen durch eine mit einem Stahlseil gesicherte Rinne. Abstieg auf derselben Route.
Gehzeit: ca. 6 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 980 m, Abstieg 980 m – Km 12
Fr.    Kalvenwand 3061 m
Vom Parkplatz Aufstieg vorbei an der Enzianalm zur Peder-Stieralm. Über schönes Almengelände vorbei an einzelnen Zirben Baumgruppen hinauf bis unterhalb des Pederköpfl. Weiter führt uns der Aufstieg in ein weites Hochtal und aus diesem aufwärts auf den breiten Südrücken und über Gras- und Schrofengelände auf den höchsten Punkt der Kalvenwand mit dem großen Steinmann. Abstieg zur Lyfialm und retour zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: ca. 6 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 1100 m, Abstieg 1100 m – Km 12
Sa.   Heimreise

 

 

 

Rosengarten - Marmolada im UNESCO Welterbe Dolomiten

Durch König Laurins Reich zur Königin der Dolomiten

Datum: 23. - 29. Juli

 

 

Von König Laurins Rosengarten und den grandios über uns aufragenden Vajolettürmen, wandern wir vorbei an steilen Felswänden und Pässen mit atemberaubender Fernsicht. Über die herrlichen Blumenwiesen der Seiseralm geht es zum Südtiroler Wahrzeichen, dem Schlern. Auf einem der schönsten Panoramawege, dem Friedrich August Weg unterhalb des Platt- und Langkofels, erreichen wir den mächtigen Sellastock, ein monumentales Bauwerk aus Dolomitgestein. Die letzte Etappe führt zuerst über das eindrucksvolle Val Lasties auf die Mondlandschaft des Pordoi und am nächsten Tag über den Bindelweg mit einer traumhaften Sicht auf die Königin der Dolomiten, die Marmolada zum Fedaiasee.

 

 

So.   Karerpass - Paolinahütte
Aufstieg oder Auffahrt mit dem Paolinalift zur Paolinahütte, (Treffpunkt auf der Hütte), Tourenbesprechung, Abendessen und Übernachtung.
Mo.   Cigoladepass - Vajolethütte
Wanderung über den Masare Panoramaweg vorbei am Christomannos Denkmal zur Rotwandhütte. Hier steigt der Weg nun steiler an zum Cigoladepass 2550 m und wir queren unterhalb der steil aufragenden Rosengarten Ostwand zur Vajolethütte 2250 m.
Gehzeit: ca. 3 - 4 Stunden, 580 m Höhenmeter, 470 m Abstieg, Km 8
Nachmittags fakultativ ohne Gepäck Aufstieg zu den Vajolettürmen (steil und ausgesetzt mit Stahlseilsicherung)
Gehzeit: ca. 2 Stunden, Höhenmeter Aufstieg/Abstieg: ca. 380 m - Km 1
Di.   Vajolethütte - Seiseralm
Vorbei an der Ostseite der Vajolettürme zum Grasleiten Pass 2599 m und nach einem kurzen Abstieg über einen steilen Schotterhang steigen wir vorbei an den Grasleitenspitzen steil auf zum Molignon Pass 2596 m. Über eine Hochfläche erreichen wir kurze Zeit später (mit Drahtseilen versicherter Abstieg) die Tierser Alpl Hütte. Nach einer Pause geht es zuerst über einen schönen Panoramaweg, dann steigen wir über blühende Wiesen zum Schlernhaus 2457 m auf wo wir übernachten.
Gehzeit: 6 Stunden, 980 m, Höhenmeter Aufstieg 760 m, Abstieg - Km 11,5
Mi.   Schlern - Seiseralm - Plattkofelhütte
Am frühen Morgen gehen wir ohne Gepäck auf den Monte Pez 2568 m, dem höchsten Punkt des Schlern zum Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück Abstieg über den sogenannten Touristensteig zur Seiseralm, der größten Hochalm Europas. Über die weiten Almwiesen geht es zur Mahlknechthütte unserer Mittagsrast, anschließend Aufstieg zum Duronpass und weiter zur Plattkofelhütte 2305 m, unterhalb des gleichnamigen Berges.
Gehzeit: 6 Stunden, Höhenmeter: 800 m Aufstieg, 650 m Abstieg - Km 17
Do.   Plattkofelhütte - Friedrich August Weg - Sellapass 2241 m - Pordoi
Über den herrlichen Panoramasteig den Friedrich Augustweg geht es zum Sellapass 2241 m. Hier fahren wir mit dem Linienbus einige Kurven abwärts bis zum Pian Schiavanes und beginnen unterhalb des Piz Chiavazes unseren Aufstieg über einen steilen Wanderweg durch das Val Lasties zur Hochfläche des Piz Boe. Übernachtung auf der neu errichteten Boè Hütte 2871 m auf der Pordoihochfläche mit grandiosem Bergpanorama.
Gehzeit: 6 - 7 Stunden, Höhenmeter: 1350 m Aufstieg, Abstieg 500 m, Km 12
Fr.   Pordoipass – Bindelweg – Fedajasee
Auf dem Dolomiten Höhenweg Nr. 2 wandern wir bis zur Bergstation der Seilbahn des Sass Pordoi. Abfahrt mit der Seilbahn zum Pordoijoch 2239 m und über den Bindelweg einem herrlichen Panoramaweg mit ständigem Blick auf die Königin der Dolomiten, die Marmolada, zum Fedajasee 2054 m. Rücktransfer zum Karerpass, Übernachtung.
Gehzeit: 4 - 5 Stunden, Höhenmeter: 500 m Aufstieg, 770 m Abstieg, Km 10
Sa.   Heimreise

 

 

 

Alpine Bergwanderwoche Texelgruppe

durch den Naturpark Texelgruppe mit Spronserseen

Datum: 23. - 29. Juli

 

 

Eine alpine Wanderwoche durch den Naturpark Texelgruppe auf alpinen und teils ausgesetzten Wegen mit 2 Gipfeltagen und dem Naturwunder Spronserseen. Übernachtet wird unter anderem auf der neu errichteten Stettinerhütte und der traditionellen Lodnerhütte.

 

 

So.   Treffpunkt auf dem Parkplatz in Vellau um 14 h, Auffahrt zur Leiteralm mit dem Stehlift und weiter über den Meraner Höhenweg zum Hochganghaus.
Gehzeit: ca. 2 Stunden, 300 m Aufstieg, Km 3
Mo.   Vom Hochganghaus steiler Aufstieg der teils mit Ketten versichert ist zur Hochgangscharte und nun sehen wir bereits das Seenplateau auf 2400 m. Vorbei am Langsee und den an den zwei Milchseen, steigen wir weiter auf zur Milchseescharte, die ebenfalls mit Stahlseilen versichert. Weiter geht es zwischen Tschigat und Rötelspitze zum Halsljoch. Hier beginnt der Abstieg zur Lodnerhütte ins Zieltal.
Gehzeit: ca. 5 Stunden, 1029 m Aufstieg, 600 m Abstieg, Km 9
Di.   Von der Lodnerhütte steigen wir durch das Zieltal auf vorbei am Lodner bis zur Johannisscharte auf 2862 m. Hier öffnet sich der Blick ins Pfossental und auf die Hohe Weisse mit ihren auffallenden Marmorfalten. Uns gegenüber erhebt sich die Ötztaler Alpen mit der Hohe Wilde. Kurzer Abstieg und Aufstieg auf das Eisjöchl mit Traumblick über die Berglandschaft bis hin zu den Stubaier Alpen. Noch ein kurzer Abstieg und wir erreichen die 2021 neu errichtete Stettinerhütte auf 2875 m.
Gehzeit: ca. 4,5 - 5 Stunden, 980 m Aufstieg, 370 m Abstieg – Km 7
Mi.   Von der Stettinerhütte Abstieg auf der alten von Mussolini errichteten Militärstrasse bis zur Abzweigung am Pfelderer Höhenweg. Diesem aussichtsreichen, am steilen Berghang entlangführenden Panoramaweg folgen wir bis zur Schneidalm. Nach einer Mittagspause steiler Abstieg nach Pfelders/Zeppichl.
Gehzeit: ca. 5 Stunden, 220 m Aufstieg, 1400 m Abstieg – km 11,5
Do.   Von Zeppichl steigen wir auf zur Faltschnalalm und folgen dem Tal bis zum Faltschnaljoch. Hier wird das Gelände alpiner und mit etwas Glück sehen wir die Steinböcke auf unserem Weg zum Spronserjoch. Kurz unterhalb des Jochs eröffnet sich ein traumhafter Blick über das mittlere Seenplateau mit Schwarzsee, Schiefersee und Kesselsee. Beim weiteren Abstieg passieren wir noch den Grünsee und die Mückenlacke bevor wir an der Kaserlacke beim Oberkaser zu einer Rast eintreffen.
Gehzeit: ca. 6,5 Stunden, 1255 m Aufstieg, 800 m Abstieg – km 14,5
Fr.   Der letzte Wandertag hält noch einen Gipfel bereit. Wir wandern vorbei an der Pfitscherlacke und den auf 2500 v.Ch. datierten Schalensteinen zur Taufenscharte. Über einen schönen Grat steigen wir der Mutspitze entgegen mit herrlichem Ausblick auf den Meraner Talkessel, das Etschtal und die Dolomiten. Nun geht es steil bergab zum Mutkopf und weiter zum Hochmuter. Nach einer Rast steigen wir über den Felsenweg ab zurück nach Vellau. Oder vom Hochmuter zur Leiteralm und mit dem Stehlift nach Vellau, so sparen wir uns ca. 450 Höhenmeter Abstieg. Übernachtung im Meraner Land.
Gehzeit: ca. 5 Stunden, 250 m Aufstieg, 1480 m Abstieg – km 11
Sa.   Heimreise

 

 

 

Wanderwoche Palagruppe - mit Standorthotel

Im Herzen der Mondlandschaft

Datum: 30. Juli - 05. August

 

 

Eine unvergessliche Tourenwoche vom Stützpunkthotel am Rollepass in die eindrucksvolle Landschaft der mondbleichen Berge der Palagruppe. Die südlichste Berggruppe der Dolomiten liegt im Naturpark Paneveggio und beeindruckt mit schroffen Graten und Zinnen und dem einer Steinwüste gleichen Plateau der Pale di San Martino auf über 2500 m Höhe. Umrahmt wird es von eindrucksvollen Felstürmen wie dem Sass Maor und dem Cimon della Pala.

 

 

So.   Treffen im Hotel am Passo Rolle oder Transfer ab Lana, Abendessen und Tourenbesprechung.
Mo.   Cavallazza 2345 m
Auf den Spuren des 1. Weltkriegs - Dieser gemütliche Wandertag führt uns zu den Stellungen aus dem 1. Weltkrieg die tief in die Berge gegraben wurden und noch heute gut erhalten sind. Vom Passo Rolle wandern wir in Richtung des Tognazza mit herrlichem Bergpanorama das bis zur Marmolada und der Tofana di Rozes reicht. Wir erreichen den kleinen Cavallazza 2130 m mit dem schön gelegenen Cavalazza See und gehen weiter auf den Hauptgipfel auf 2345 m. Über einen Schotterweg geht es weiter zu den Colbricon Seen. Ein schöner Pfad bringt uns von den Seen zurück zum Passo Rolle.
Gehzeit: ca. 4 Stunden, Höhenmeter: ca. 450 m
Di.   Durchquerung der Pale di San Martino
Auffahrt mit der Seilbahn von San Martino di Costrozza zum Rifugio Rosetta 2581 m und Aufstieg in ca. 20 Min. zum Rosettagipfel 2743 m. Über die einer Mondlandschaft gleichende steinige Hochfläche der Pale di San Martino wandern wir zum Passo Pradidali 2621 m und steigen über einen Wanderweg vorbei an den senkrechten Felswänden zum Rifugio Pradidali 2278 m ab. Diesem gegenüber liegt die Cima Canali in der Hermann Buhl Klettergeschichte schrieb als er den markanten Felsriss im 6° bezwang. Die Felslandschaft begleitet uns auf dem weiteren Abstieg ins Val Canali wo wir ein Auto vorher für die Rückfahrt parken.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, Höhenmeter: ca. 300 m
Mi.   Monte Castellaz 2333 m zum „Cristo Pensante”
Vom Passo Rolle steigen wir auf über Almwiesen zum Rifugio Segantini mit einem gewaltigen Blick auf den Cimon della Pala, dem Matterhorn der Dolomiten. Unterhalb des Costazza Gipfels wandern wir in einen weiten Taleinschnitt zur Nordseite des Castellaz, über welchen ein alter Militärweg nun in steilen Serpentinen direkt zum Gipfel führt, wo die Christus Statue steht. Auch hier finden wir wieder alte Militärstellungen zum Besichtigen. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg.
Gehzeit: ca. 4 Stunden, Höhenmeter: 450 m
Do.   Cima Valles 2305 m - Val Venegia
Am Passo Valles steigen wir auf zur Venegia Scharte und weiter zum gleichnamigen Gipfel. Zurück auf dem Dolomiten Höhenweg geht es weiter zum Passo Venegiota mit herrlichem Ausblick von der Nordseite der Palagruppe bis zur Marmolada. Wir steigen ab ins Val Venegia und wandern wir durch das schöne Tal vorbei an der Malga Venegiota, bis zur Malga Venegia, wo wir ein Auto geparkt haben.
Gehzeit: ca. 5 Stunden, Höhenmeter: 450 m
Fr.   Juribruttosee 2206 m
Von der Malga Vallazza steigen wir durch Lärchenwälder auf zum herrlich gelegenen Juribrutto See 2206 m. Dem Bergbach folgend steigen wir nun ab zur Malga Juribrutto und folgen dem Panoramaweg in leichtem auf und ab bis zur Malga Bocche. Dieser Weg bietet traumhafte Ausblicke auf die Palagruppe. Anschließend steigen wir ab bis zum Visitor Center in Paneveggio wo wir ein Auto geparkt haben.
Gehzeit: ca. 5 Stunden, Höhenmeter: 450 m
Sa.   Heimreise

 

 

 

Ultner Höhenweg - Stilfserjoch Nationalpark

Berggipfel und glasklare Bergseen in unberührter Natur Landschaft - exklusiv bei TrekkingAlpin

Datum: 30. Juli - 05. August

 

 

Ein Juwel unter den Südtiroler Bergtälern mit uralten gepflegten Bauernhöfen und gelebter Tradition. Auf alten Steigen erschließt sich uns diese einmalige Naturlandschaft auf einem Höhenweg hoch über dem engen Tal. Diese Bergwanderwoche mit 2 Panoramagipfeln wurde von Meranalpin ausgearbeitet und wird von Führern mit spezieller Ortskenntnis begleitet. Zwischentransfers werden mit unserem Transferbus durchgeführt.

 

 

So.   Treffpunkt am Abend im Hotel im Ultenntal, Tourenbesprechung und Abendessen.
Mo.   Lana - Vigiljoch - Rauhbühel – Stafleralm – St. Helena
Transfer zur Talstation der Seilbahn Vigiljoch in Lana. Auffahrt mit der Seilbahn und Aufstieg über einen breiten Wanderweg auf den Rauhbühel 2027 m. Hier beginnt der schöne aussichtsreiche Alpenrosensteig der uns entlang der Waldgrenze mit schönen Ausblicken ins Ultental führt. Unterhalb der Naturnser Hochwart steigen wir ab zur Mariolbergalm und weiter zum Helener Bichl 1532 m unserem heutigen Etappenziel. Vor dem Abendessen besuchen wir noch die kleine Kirche.
Gehzeit: ca. 6,5 Stunden ­ 850 m Aufstieg, 740 m Abstieg, km 15,5
Di.   Peilstein 2542 m – Marschnellalm – St. Walburg
Von St. Helena steigen wir über den bewaldeten Bergrücken des Ortler Hühnerspiel 2020 m auf bis zur Inneren Falkomaialm 2051 m. Über einen aussichtsreichen Grat führt der Steig nun zuerst auf das Hochjoch, dann über einen breiten Rücken auf den Aussichtsgipfel des Peilstein 2542 mit eindrucksvollem Rundblick über das Ultental. Abstieg zur Marschnellalm 2212 m und nach einer Rast weiter zum Abholpunkt unseres Transferbusses. Übernachtung im Hotel im Ultental.
Gehzeit: ca. 6 - 7 Stunden ­ 1150 m Aufstieg, 990 m Abstieg, km 13
Mi.   Schwemmalm - Schusterhütte - Höchsterhütte 2561 m
Nach einem kurzen Transfer geht es mit der Umlaufbahn auf die Schwemmalm 2147 m. Über einen schönen Panoramaweg geht es zur urige Schusterhütte 2308 m in einmaliger Aussichtslage und nach einer Rast über das Flatscherg und Tufertal zur Höchsterhütte 2561 m am Grünsee, die unter dem Restgletscher des Weißbrunnferners liegt.
Gehzeit: ca. 7 - 8 Stunden ­ 1160 m Aufstieg, 760 m Abstieg, km 19
Do.   Seenrunde – Gleckspitze 2957 m – Haselgruberhütte
Über einen Felsplatten Steig der uns einen grandiosen Blick auf das Ultental und die unter uns liegenden Seen bietet geht es zu den in hochalpiner Region gelegenen Naturseen. Vorbei am Schwarzsee steigen wir über das Schwärzer Joch zur Gleckspitze auf 2957 m auf. Der Abstieg zur Haselgruberhütte 2425 m am Rabbijoch erfolgt vorbei an den schön gelegenen Haselgruberseen.
Gehzeit: ca. 4 - 5 Stunden ­ 600 m Aufstieg, 710 m Abstieg, km 9
Fr.   Seefeldalm – Kirchbergtal - St. Nikolaus
Abstieg zur Bärhappalm unterhalb des Rabbijochs und weiter über einen schönen Panoramasteig zur Seefeldalm und Inneren Alplaneralm 2245 m. Hier steigen wir ab ins Kirchbergtal und weiter nach St. Gertraud. Nach einer Einkehr bei den Urlärchen geht es über den Ultner Höfeweg nach St. Nikolaus. Transfer zurück zum Gasthof im Ultental und Übernachtung.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, 300 m Aufstieg, 1500 m Abstieg, Km 16,5
Sa.   Heimreise

 

 

 

Hufeisentour - Sarntal

Unberührte Naturlandschaft im Sarntal

Datum: 06. - 12. August

 

 

Durch eine urige und zum Teil noch sehr naturbelassene Berglandschaft geht es in sechs Tagesetappen auf der Hufeisentour durch die Sarntaler Alpen. Die Wanderwoche verläuft im Herzen Südtirols in alpinem Gelände, vorbei an satten Wiesen und Almen, über Gipfel und Jöcher und längs wenig begangener und naturbelassener Pfade. Dem Wanderer bieten sich traumhafte Ausblicke auf die Dolomiten, zu den Zillertaler Alpen, Stubaier Alpen, Ötztaler Alpen, sowie in das Ortlergebiet und in die Brentagruppe. Die klassische Hufeisentour startet in den östlichen Sarntaler Alpen, und verläuft gegen den Uhrzeigersinn.

 

 

So.   Treffen am Abend im Hotel im Sarntal, gemeinsames Abendessen, Übernachtung.
Mo.   Rittner-Horn-Haus 2259 m - Schutzhaus Latzfonser Kreuz 2311 m
Auffahrt mit der Seilbahn bis unterhalb des Rittnerhornhauses. Wir müssen uns aber bald vom herrlichen Blick den wir von hier aus genießen losreißen und beginnen unsere Wanderung über eines der schönsten Hochmoore Südtirols, der Villanderer Alm. Über den Gasteiger Sattel geht es vorbei am Rittner Bildstock zur Ochsenlucke. Über die Köber Leger und unter dem Jocherer Berg vorbei erreichen wir das Schutzhaus am Latzfonser Kreuz mit der höchsten Wallfahrtskirche Europas. Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit.
Gehzeit: ca. 5,5 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 665 m, Abstieg 430 m – Km 15
Di.    Latzfonser Kreuz 2311 m - Marburger Hütte (Flaggerscharten-Hütte) 2481 m
Vom Latzfonser Kreuz steigen wir auf die Fortschellscharte 2299 m auf und gelangen über die Kofeljocheralm auf das Tellerjoch 2520 m. Von dort geht es weiter in die Flaggerscharte 2436 m und bald darauf erreichen wir die Flaggerscharten-Hütte 2481 m. Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit.
Gehzeit: ca. 5 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 642 m, Abstieg 474 m – Km 10,5
Mi.   Flaggerscharten-Hütte 2481 m - Alpenrosenhof/Penser Joch 2215 m
Wir verlassen die Hütte über das rechte Seeufer und steigen in eine ausgesetzte mit Seilen versicherte Rinne ab um dann in die Hörtlaner Scharte 2603 m aufzusteigen. Vorbei an der Abzweigung ins Tramintal geht es zum Niedereck 2304 m und von dort über den kleinen Aussichtsgipfel Astenberg 2367 m auf das Penser Joch mit Blick auf das Sarner Weißhorn. Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit.
Gehzeit: ca. 5 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 465 m, Abstieg 734 m – Km 9,5
Do.   Alpenrosenhof/Penser Joch 2215 m - Weissenbach
Der Weg führt vom Penser Joch am gleichnamigen See vorbei zum Grölljoch 2557 m wo sich über uns beeindruckend die mächtige Pyramide des Sarner Weißhorns erhebt. Vom Grölljoch steigen wir nun teils steil über Schrofen und Geröll zur Oberbergalm ab. Durch das Oberbergtal geht es dann wieder gemütlicher bis in die kleine Ortschaft Weißenbach. Rückfahrt mit dem Linienbus nach Astfeld ins Hotel. Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit.
Gehzeit: ca. 6 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 500 m, Abstieg 1270 m – Km 15
Fr.    Putzer Kreuz – Stoanerne Mandlen 2003 m
Am Morgen Transfer zum Putzer Kreuz, hier beginnt unser letzter Wandertag auf dem Hochplateau Tschöggelberg/Salten. Zuerst geht es über breite Almwege dann über schöne Steige durch den Lärchenwald mit Ausblicke auf das Sarntal. Hier sehen wir schon bald die imposante Ansammlung an Steinmännern auf diesem Jahrhunderte alten Kultplatz. Bald darauf genießen wir den beeindruckenden 360 Grad Rundblick vom Wetterkreuz am Gipfel der Großen Reisch. Abstieg zum Möltner Kaser und nach einer Einkehr zurück zum Putzer Kreuz. Transfer zum Hotel im Sarntal und Übernachtung.
Gehzeit: ca. 4 -5 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 600 m, Abstieg 600 m – Km 11,2
Sa.   Heimreise

 

 

 

 

Bergwanderwoche Passeiertal/Timmelstal - mit Standorthotel

Auf einsamen Bergpfaden durch die Stubaier und Ötztaler Alpen

Datum: 13. – 19. August

 

 

Einsame Bergtäler mit traumhaft schön gelegenen Hochgebirgsseen, in wilder Landschaft, zeichnen diese Woche abseits von Touristenhochburgen aus. Wer Ruhe und Erholung sucht in spektakulärer Landschaft und unter Gleichgesinnten, findet hier was er sucht.

 

 

 

 

So.   Treffen am Abend im Gasthof im Passeier/oder Timmelstal, gemeinsames Abendessen, Übernachtung.
Mo.   Glaiten Hochjoch 2389 m
Fahrt ins Bergdorf Stuls 1477 m, hier steigen wir vom Parkplatz aus zuerst durch den Wald höher. Diesen lassen wir aber bald hinter uns und es geht über weite sonnenbeschienene Hänge mit Blick bis nach Meran auf das Schlotterjoch 2266 m und über einen breiten Grat zum Gipfelkreuz des Glaiten Hochjoch 2389 m. Der 360 Grad Rundblick über Ötztaler, Stubaier und Sarntaler Alpen ist spektakulär. Der Rückweg führt uns vorbei am Übelsee und den Passeirer Höhenweg zu den Stuller Mahder und weiter nach Stulls.
Gehzeit: ca. 6,5 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 975 m, Abstieg 975 m, Km 12,6
Di.   Großer Schwarzsee 2530 m – Karlsscharte 2665 m – Schneeberghaus
Vom Gasthof Schönau folgen wir dem Wanderweg zuerst zur Timmelsbrücke, dann steigen wir durch ein Hochtal vorbei an der Timmelsalm auf zum herrliche gelegenen Großen Schwarzsee, der in eindrucksvoller Bergkulisse liegt. Über weite Böden geht es etwas steiler auf die Karlsscharte, dem Übergang auf die Schneebergalm mit dem gleichnamigen Schutzhaus 2355 m an der historischen Knappensiedlung im ehemaligen Bergbaugebiet St. Martin am Schneeberg. Über steile Wiesen erreichen wir die alte Siedlung. Nach einer Rast Abstieg zuerst über eine Forststraße, dann queren wir die Hänge über Wiesen und schönen Lärchenwald, vorbei an der Gostalm, zurück zum Gasthof Schönau.
Gehzeit: ca. 7 - 8 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 1100 m, Abstieg 1100 m, Km 18,2
Seinerzeit höchstgelegenes Bergwerk Europas (2000 m bis 2500 m), heute Schaubergwerk mit Museum Die erste Erwähnung des Bergbaues am Schneeberg stammt aus dem Jahre 1237, als eine Ladung Schwerter in Bozen mit gutem Schneeberger Silber („argen-tum bonum de Sneberch“) bezahlt wurde. Abgebaut wurde anfänglich Silberglanz, ab dem 15. Jahrhundert Bleiglanz und seit Ende des 19. Jahrhunderts Zinkblende. Vom Schneeberg sind über 70 verschiedene Mineralien bekannt, eines sogar unter dem Namen „Schneebergit“. Auf der seinerzeit wohl längsten Übertage-Erzförderanlage der Welt wurde das Erz abwechselnd über flache Pferdestrecken und steile Wassertonnenaufzüge ins Nachbartal nach Maiern im Ridnauntal befördert, wo es aufbereitet wurde. Vom Schneeberg sind mehr als 70 Stollen und Schächte mit einer Gesamtlänge von weit über 100 km bekannt. Die täglich am Schneeberg stattfindende zweistündige Führung führt durch das Bergbaugelände (mit kurzem Stollenbesuch) und endet im Museumsschauraum
Mi.   Spronserjoch 2581 m - Spronserseen
Fahrt nach Pfelders und Wanderung durch das Dorf zum Aufstieg auf die Faltschnalalm. Durch schönen Wald gelangen wir an der Alm in das Faltschnaltal wo es über saftige Wiesenhänge entlang des Baches stetig höher geht bis zum Faltschnaljoch auf 2417 m. Mit herrlichem Blick auf die hohen Gipfel im Naturpark Texelgruppe geht es nun über steiniges Gelände auf das Spronserjoch 2581 m, wo wir einen herrlichen Blick auf drei Seen der Spronserseenplatte genießen können. Abstieg über das Lazinsertal zur Schartalm und weiter zur Lazinser Alm. Über einen bequemen Forstweg geht es zurück nach Pfelders.
Gehzeit: ca. 7,5 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 970 m, Abstieg 970 m, Km 17
Do.   Seeber Alm – Rauhjochspitze 2926 m
Heute folgen wir einem Teilstück des Tiroler Höhenweges und starten am Parkplatz zur Seeber Alm 1850 m. Diese erreichen wir nach einer kurzen Wanderung und überqueren nun im Naturpark Texelgruppe in kurzer steiler Steigung den Sonnenbühl 2190 m, passieren den Scheibsee und gelangen auf das Grubjoch 2661 m. Über einen ausgesetzten zum Teil mit Seilsicherungen versehenen Weg queren wir nun unter dem Rauhjoch zu einer Scharte unterhalb des Gipfels. Kurzer Aufstieg auf den Gipfel mit herrlichem Panoramablick. Rückkehr auf dem Aufstiegsweg.
Gehzeit: ca. 5 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 1200 m, Abstieg 1200 m, Km 17
Fr.   Stuller Hochwart 2608 m – Schönau
Aufstieg oberhalb von Stulls, der Sonnenterrasse Südtirols. Wir wandern über herrliches Almgelände zur Egger-Grubalm und weiter zum Schutzhaus Hochalm. Über den mit Gras bewachsenen Südrücken geht es nun deutlich steiler auf den Vorgipfel und über felsiges mit einem Stahlseil versichertes Gelände auf den Hauptgipfel. Am Nachmittag sind wir zurück im Gasthof Schönau und genießen die letzten Stunden auf der herrlichen Aussichtsterrasse.
Gehzeit: ca. 6 Stunden - Höhenmeter: Aufstieg 1100 m, Abstieg 737 m, Km 11
Sa.   Heimreise

 

 

 

Ultner Summits - mit Standorthotel

Gipfelerlebnisse abseits der Touristenpfade

Datum: 20. - 26. August

 

 

Einsame Berggipfel, urige Almen und eine einmalige unverfälschte Landschaft in der man verweilen will um die Ruhe und die Natur zu genießen, das ist das Ultental. Nicht weit entfernt vom lauten Trubel rund um Meran, herrscht hier noch Stille und Einsamkeit, begegnen wir Gemsen und Murmeltieren auf unseren Aufstiegen zu den herrlichen Panoramagipfeln.

 

 

So.   Treffen im Hotel im Ultental, Abendessen und Tourenbesprechung.
Mo.   Peilstein 2542 m
Vom Giggelhirnhof im Ultental wandern wir entlang des Baches durch Wald zur Marschnellalm, die auf weiten Almböden liegt. Über steile Bergwiesen und einen kurzen Grat geht es weiter zum Gipfel mit eindrucksvollem Rundblick auf die Ultner Bergwelt. Abstieg zur Marschnellalm und weiter über einen Panoramaweg zur Riemerberglalm. Nach einer Rast Abstieg zum Simeanerhof und retour zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: ca. 5,5 – 6 Stunden - Höhenmeter Auf- und Abstieg: ca. 1030 m, Km 12,5
Di.   Ultner Hochwart 2627 m
Vom Parkplatz Hofmahd wandern wir vorbei an der Cloz und Rawaueralm zum Bonacossaweg der zur Kesselalm führt. Immer in unserem Blickfeld haben wir dabei die herrlichen Gipfel der Brentagruppe. Von der Kesselalm führt der Steig über steile Wiesen aufwärts zwischen Mandl und Reatspit, die letzten Meter werden dann nochmals steiler und führen über karge Böden auf der Südflanke zum Gipfel.
Gehzeit: ca. 5,5 - 6 Stunden - Höhenmeter Auf- und Abstieg: ca. 990 m, Km 12,5
Mi.   Ultner Naturseen – Höchsterhütte 2560 m
Vom Weissbrunn Stausee aus geht die Wanderung vorbei am Fischersee, der Oberen Weissbrunnalm und den schönen Weissbrunner Naturseen bis zum größten See, dem Langsee. Hier steigen wir kurz auf und folgen dem aussichtsreichen Ultner Höhenweg zur Höchsterhütte am Grünsee. Nach einer Rast auf der Hütte Abstieg nach Weissbrunn.
Gehzeit: ca. 5 Stunden - Höhenmeter Auf- und Abstieg: ca. 680 m, Km 10,4
Do.   Hoher Dieb 2720 m- Kofelrasterseen
Fahrt über Kuppelwies zum Skigebiet Schwemmalm und weiter bis kurz vor Steinrast. Hier steigen wir durch Wald und über Almwiesen auf zur Kuhalm 2312 m. Nun wird der Steig steiler und wir erreichen den nächsten Almboden mit den herrlich gelegenen Kofelraster Seen. Hier geht es nun auf einem steilen schottrigen Steig empor zum flachen Gipfelgrat des Hohen Dieb mit herrlichem Rundblick auf die Ötztaler Alpen.
Gehzeit: ca. 6 - 7 Stunden - Höhenmeter Auf- und Abstieg: ca. 1060 m, Km 12
Fr.   Große Laugenspitze 2434 m
Fahrt durchs Ultental bis kurz vor Proveis. Hier steigen wir vorbei an der Castrinalm und dem Hofmahdjoch über Wiesenhänge und durch steilen Lärchenwald auf das Laugenjöchl und über ein steiles Schotterkar auf den Grat der uns zum Gipfelkreuz der großen Laugenspitze mit spektakulärem Rundblick über das Meraner Land bringt. Abstieg über den Aufstiegsweg mit ständigem Blick auf die Brentagruppe.
Gehzeit: ca. 5 - 5,5 Stunden - Höhenmeter Auf und Abstieg: ca. 920 m, Km 10
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

Giro del Monviso

mit 2 Dreitausendern, gutem Essen und hervorragenden Weinen

Datum: 27. August – 02. September

 

 

Der Giro del Monviso ist einer der spektakulärsten Trekking-Touren der Westalpen und der älteste mehrtägige Rundweg um einen Gipfel. Er wurde das erste Mal im Juli 1839 von James David Forbes begangen und bietet eine unglaubliche Landschaftsvarietät. Bei der Durchquerung der drei Täler Po, Varaita und Guil von der Po Quelle ausgehend, wechseln wir auch kurz über die Französische Grenze und streifen die alte okzitanische Kultur in Chianale, einem der schönsten Dörfer Italiens.

 

 

 

 

 

 

So.   Anreise - Pian del Re Hütte 2020 m
Im Talschluss des Po-Tals, liegt die grüne Mulde des Pian del Re, die von den rauen Felsgipfeln der Monviso-Gruppe dominiert wird. Dieser Ort ist sehr bekannt, da hier die Po-Quelle entspring. Der Po ist mit seiner Länge von 653 km der längste Fluss Italiens. Übernachtung im Rifugio Pian del Re mit ausgezeichneter piemontesischer Küche und Weine!
Mo.   Pian del Re 2020 m - Quintino Sella Hütte 2640 m
Vom Pian del Re vorbei an der Po Quelle steigen wir über einen Pfad auf zu den Seen Lago Fiorenza und Lago Chiaretto. Über einige steile Kehren erreichen wir einen Pass zwischen Viso Mozzo und Monviso. Unterhalb des Viso Mozzo geht es zum sanften Sattel des Colle di Viso und zum Lago Grande di Viso, dem größten See dieser Gegend. Oberhalb des Sees führt der Weg in Kürze zum Rifugio Quintino Sella (2640 m). Ohne Gepäck steigen wir am Nachmittag zum Monte Viso di Mozzo 3015 m auf. Am Gipfel des Viso Mozzo steht man beeindruckend nah vor der gewaltigen Ostwand des Monviso.
Gehzeit: ca. 4 - 6 Stunden, Höhenmeter: ca. 650 m + 400 m, Abstieg 450 m, Km 10
Di.   Rifugio Quintino Sella 2640 m - Lago di Castello – Chianale 1800 m
Vom Rifugio Quintino Sella geht es abwärts am Lago Grande di Viso und dem Lago delle Sagnette See vorbei. Ein kurzer Aufstieg zum Passo Gallarino 2727 m und weiter zum Passo di San Chiaffredo 2764 m, an der Wasserscheide zwischen Po- und Varaita-Tal. Abstieg vorbei an mehreren Seen ins Vallone Vallanta, nun ist es nicht mehr weit bis zum Lago di Castello einem Stausee an dessen Ufer wir angenehm bis nach Pontechianale wandern. Nach einer Stärkung machen wir uns auf zu unserem heutigen Stützpunkt in Chianale, einem der schönsten mittelalterlichen Dörfer Italiens.
Gehzeit: ca. 6 -7 Stunden, Höhenmeter: ca. 500 m Aufstieg, Abstieg 1200 m, Km 20
Mi.   Chianale 1800 m – Passo della Losetta 2872 m - Rifugio Vallanta 2450 m
Wir folgen zuerst der kleinen Straße ins grüne Sustra Tal, dann geht es vorbei an kleinen Almen über einen steilen Aufstieg zum Passo di Losetta 2875 m. Evtl. möglich ist hier ein Abstecher zum Monte Losetta 3054 m (ca. 45 Min.) Nun steigen wir ein kurzes Stück ins Vallanta Tal ab um dann zum Rifugio Vallanta zu queren.
Gehzeit: ca. 5 - 6 Stunden, Höhenmeter: ca. 1200 m Aufstieg, Abstieg 600 m, Km 15
Do.   Rifugio Vallanta - Rifugio du Viso 2460 m
Über eine Reihe von Kehren steigen wir auf bis zu den Vallanta-Seen 2710 m und weiter bis zum Passo di Vallanta 2811 m, der Hauptwasserscheide und italienisch-französischen Grenze, zwischen dem Monte Losetta und der Punta Gastaldi. Vom Pass aus steigen wir über steiles steiniges Gelände ab zur schönen Conca del Lac Lestio, wo der Fluss Guil beginnt. Über große Almen und nach einem letzten kleinen Aufstieg erreichen wir das Rifugio del Viso 2460 m. Nachmittags Ausflug zum schön gelegenen Lac Porcieroles 2645 m.
Gehzeit: ca. 4 - 5 Stunden, Höhenmeter: ca. 620 m Aufstieg, Abstieg 600 m, Km 8,5
Fr.   Rifugio du Viso – Sentiero del Postino – Lago Superiore - Pian del Re
Aufstieg bis zum französischen Eingang des berühmten Buco (Tunnel) di Viso. Diesen Tunnel ließ Ludovico II, Markgraf von Saluzzo, zwischen 1475 und 1480 graben. Er erleichterte den Handel mit Salz zwischen dem Delfinat und der Markgrafschaft. Nach dem Tunnel Abstieg auf italienischer Seite bis kurz oberhalb von Pian del Re. Nun erfolgt ein letzter Aufstieg (200 Hm) zum schön gelegenen See Lago Superiore bevor wir den Ausgangspunkt am Pian del Re erreichen.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, Höhenmeter: 720 m Aufstieg, Abstieg 1200 m, Km 10,5
Sa.   Samstag Rückreise nach dem Frühstück

 

 

 

Bergwanderwoche mit Standort Sesvennahütte 2262 m

Gipfelwandern in den Engadiner Dolomiten vom Stützpunkt Sesvennahütte

Datum: 27. August - 02. September

 

 

Eine Bergwanderwoche in den einsamen „Engadiner Dolomiten“, einer kalkhaltige Gebirgsgruppe, die eine einmalige Flora und Fauna am Rande des Schweizer Nationalparks bietet, wo noch Steinbock und Edelweiss beheimatet sind.

 

 

So.   Treffpunkt um 14 h auf dem Parkplatz in Schlinig und Aufstieg in ca. 2,5 Stunden zur Sesvennahütte, Transport mit der Materialseilbahn ab Schliniger Alm möglich.
Mo.   Watles 2557 m – Panoramaweg
Auf dem Panoramaweg hoch über dem Schlinigtal wandern wir auf einen Sattel zwischen dem Schliniger und Zerzertal genannt „auf dem Mäuerle 2338 m“. Über Steigspuren steigen wir auf zum Watlesgipfel, einer grandiosen Aussichtskanzel über dem Vinschgautal mit Blick auf die Pfaffenseen. Abstieg über einen breiten Bergrücken zum Schafberg und weiter zur Oberdorferalm 2075 m. Nun folgen wir dem Zerzerbach zurück auf das Mäuerle und wandern über den Panoramaweg zur Hütte.
Gehzeit: ca. 5,5 Stunden - Höhenmeter: ca. 580 m, Km 15
Di.   Piz Rims 3050 m – Piz Christanas 3092 m
Wieder folgen wir dem Weg bis zum weiten Sattel der Sesvennascharte 2819 m. Über einfaches Gelände steigen wir rechts hoch zum Schadler 2948 m, wo man nicht selten Steinböcke antreffen kann. Vom Gipfel steigen wir kurz nordwestlich ab zum breiten Grat, der uns über eine leicht zu begehende Schuttflanke auf den aussichtsreichen Gipfel des Piz Rims führt. Über Steigspuren, erreichen wir bald darauf unseren 3 Gipfel, den nahe liegenden Piz Cristanas 3092 m. Abstieg über das Val Christanas und den Schlinig Pass zurück zur Hütte.
Gehzeit: 5 – 6 Stunden, Höhenmeter im Auf und Abstieg: 975 m, Km 12
Mi.   Rasass Spitze 2941 m
Über den breiten Weg zum Schlinigpass dann durch Grasgelände zum Murmentensee 2419 m mit schönem Ausblick zu den Ortlerbergen und zur alten Pforzheimerhütte. Aufstieg über Almgelände auf einen Sattel und über einen breiten Rücken zum Vorgipfel. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz erfordern etwas Trittsicherheit und werden dafür mit einem einmaligen Rundblick belohnt.
Gehzeit: 4 Stunden, Höhenunterschied: 700 m, Km 7,5
Do.   Uinaschlucht
Die größten Attraktionen des Gebietes ist der wildromantische Felsenweg durch die Uinaschlucht. Über den Schlinigpass erreichen wir die Staatsgrenze zur Schweiz (Ausweis sollte man dabei haben!), den ein unauffälliger Grenzstein markiert. Leicht abwärts wandern wir über eines der größten Hochgebirgsmoore Südtirols und sehen bereits die nahe Schlucht. Das Tal wird nun enger und wir wandern auf dem schattigen, tief in die rund 800 m hohe senkrecht abfallende Felswand gesprengten gut gesicherten Weg. Nach mehreren kleinen Tunnels öffnet sich ein schönes Tal des Unterengadin am Fuße des mächtigen Piz S-chalambert. Der Rückweg erfolgt wieder durch die Schlucht.
Gehzeit: 5 – 6 Stunden, Höhenmeter im Auf und Abstieg: 1160 m, Km 12,8
Fr.   Piz Sesvenna 3204 m
Heute wandern wir in westlicher Richtung vorbei am Furkelsee bis zum weiten Sattel der Sesvennascharte 2819 m, wo wir mit etwas Glück Steinböcke sehen. Nun steigen wir kurz zum Gletscher ab wo wir uns anseilen und die Steigeisen anlegen. Über sanfte Gletscherterrassen geht es zur Scharte auf dem Ostgrat und über diesen in Blockgelände zum aussichtsreichen Gipfel. Abstieg über den Aufstiegsweg.
Gehzeit: 5 – 6 Stunden, Höhenmeter im Auf und Abstieg: 1150 m, Km 10,5
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

Dolomiten Höhenwege

Durch das UNESCO Weltnaturerbe - von den Drei Zinnen zum Lagazuoi/Falzarego Pass

Datum: 27. August – 02. September

 

 

Entlang der Dolomiten Höhenwege Nr. 1 und 3 führt diese Wanderwoche durch die bekanntesten und spektakulärsten Berggruppen der Dolomiten. Herrliche Hochalmen, Wildtiere und mit Orchideen bestandene Blumenwiesen säumen den Weg. Wir folgenden den Gebirgsjägern des I. Weltkrieges auf steilen und in den Fels gehauenen Steigen und erleben Ihre Mühen hautnah beim Abstieg durch den Lagazuoistollen. Gute Küche und traumhafte Sonnenuntergänge runden diese erlebnisreiche Dolomitenwoche perfekt ab.

 

 

 

 

 

 

So.   Treffpunkt am Sonntagabend in der Pension im Pustertal gegen 18 h, Abendessen, anschließend Tourenbesprechung
Mo.   Transfer ins Fischleintal. Vorbei an der Talschlusshütte beginnt der steile und steinige Anstieg zur Zsigmondyhütte, die in wilder Berglandschaft inmitten der Sextner Dolomiten liegt. Weiter geht es zur malerischen Büllelejochhütte 2544 m wo wir über ein Schotterkar zur Drei Zinnenhütte 2407 m absteigen. Am Abend genießen wir den herrlichen Blick auf die Drei Zinnen und den Paternkofel.
Gehzeit: 5 Stunden - Höhenmeter: 1200 m Aufstieg, 240 m Abstieg, Km 11,5
Di.   Durch das Höllensteintal, vorbei an den Drei Zinnen, steigen wir ab zum Dürrensee 1406 m. Hier beginnt der steile und lange Aufstieg zum Strudelkopf 2308 m einem grandiosen Aussichtsgipfel. Ein ausgesetzter in den Felsen gehauener Steig, alte Stellungen, Stollen und Festungen sind Zeitzeugen des I. Weltkriegs, welcher in den Dolomiten von 1915 bis 1918 wütete. Abstieg zur Dürrensteinhütte 2031 m.
Gehzeit: 6,5 Stunden - Höhenmeter: 960 m Aufstieg, 1330 m Abstieg, Km 16,8
Mi.   Vorbei an der Plätzwies geht es unterhalb der steilen Wände der Hohen Gaisel auf einem schmalen Bergsteig (Kettenversicherungen) zur Rossalm 2164 m. Unterwegs sind in dieser einsamen Berglandschaft oft Gämsen zu beobachten. Über viele Steinrippen geht es auf die Forcella Cocodain und weiter über den mit Edelweiss bestandenen Grat abwärts zur Seekofelhütte. Wir wandern nun unter der schroff aufsteigenden Wand des Seekofel hindurch und gelangen über blühende Wiesen mit unzähligen Murmeltieren zur Senneshütte 2135 m.
Gehzeit: 6,5 Stunden - Höhenmeter: 830 m Aufstieg, 650 m Abstieg, Km 19
Do.   Der heutige Tag ist etwas gemütlicher, wir steigen über schöne Lärchenwälder ab nach Pederü und nach einer gemütlichen Pause erfolgt der Aufstieg zur herrlich im Herzen der Fanes gelegenen Lavarellahütte 2062 m auf der kleinen Fanesalm.
Gehzeit: 4 Stunden - Höhenmeter Aufstieg: 600 m, 650 m Abstieg, Km 10
Fr.   Wir durchwandern heute die eindrucksvolle Fanesgruppe, vorbei am malerisch gelegenen Limojoch und Limosee erreichen wir die Groß Fanesalm. Unzählige Murmeltiere säumen auch heute unseren Weg und geben immer wieder einen Anlass zum Stehenbleiben und fotografieren. Aufstieg durch Geröll auf die Fanesscharte 2475 m, welche zwischen der Cima del Lago und der Cima Scottoni hindurchführt. Abstieg über Schotter zum Lagazuoi See der auf einem herrlichem Aussichtsplateau über dem Tal liegt. Unser weiterer Aufstieg führt uns durch eine eindrucksvolle Mondlandschaft aus Stein bis zur Lagazuoi Hütte, die in einer der schönsten Aussichtspositionen inmitten der Dolomiten liegt. Abstieg über den Lagazuoi Tunnel, einem im I. Weltkrieg errichteten Stollen für die Kriegsfront zum Falzaregopass oder Abfahrt mit der Seilbahn oder Abstieg über den Normalweg. Übernachtung im Schutzhaus am Valparolapass.
Gehzeit: 7 - 8 Stunden - Höhenmeter Aufstieg: 1050 m, 1100 m Abstieg, Km 14
Sa.   Transfer und Heimreise

 

 

 

Genusswandern am Gardasse – mit Standorthotel

Spätsommertage rund um den Gardasee und am Monte Baldo

Datum: 17. - 23. September

 

 

Der Gardasee ist zu recht ein Urlaubsparadies für Wanderer und Bergsteiger. Im Norden umragen den größen See Italiens über 2000 m hohe Berggipfel und bieten uns in den milden Spätsommertagen herrliche Wanderziele mit aussichtsreichen Gipfeln. Das mediterrane Flair von Arco und Riva mit unzähligen gemütlichen Kaffees, die gute Küche sowie die schönen Strände am See runden diese perfekte Wanderwoche ab.

 

 

So.  
Anreise nach Riva am Gardasee, gemeinsames Abendessen und Tourenbesprechung.
Mo.   Monte Colt 430 m
Wir starten im Weiler Ceniga und gelangen über den Fluss Sarca zum Aufstieg auf den Monte Colt. Der Weg führt immer an der Bergkante entlang durch den Wald, mit vielen Tiefblicken ins Sarcatal. Über eine Leiter und kurze mit Drahtseilen versicherte Stellen gelangen wir auf den unscheinbaren Gipfel des Monte Colt. Weiter geht es nun zum Gipfelkreuz des Monte Colodri mit tollem Blick über das Städtchen Arco bis zum Gardasee. Nun steigen wir ins Tal von Laghel ab und wandern vorbei am Schloss Arco, direkt in die Altstadt. Nach einem Besuch in der Eisdiele oder einem Kaffee, geht es zu Fuss oder mit dem Linienbus zurück nach Ceniga.
Aufstieg: 450 m – Gehzeit: ca, 4,5 Stunden
Di.   Monte Altissimo 2079 m
Wer den Gardasee noch nicht aus dieser Perspektive gesehen hat, hat etwas versäumt! Der Ausblick vom Monte Altissimo auf den blau glitzernden See, auf Brentadolomiten und Adamello ist bei klaren Sichtverhältnissen ein unvergessliches Erlebnis. Der steile Aufstieg erfolgt von San Giacomo Wald und Almwiesen, dann über eine breite Flanke vorbei am Rifugio Damiano Chiesa zum Gipfel. Abstieg über die Schutzhütte Graziani und die Bocca del Creer zurück nach San Giacomo.
Aufstieg: 855 m – Gehzeit: ca. 4-5 Stunden
Mi.   Punta Larici 907 m - Passo Rocchetta 1159 m
Fahrt Richtung Ledrotal nach Pregasina. Aufstieg entlang der steil in den Gardasee abfallenden Wände über einen Grat (Stellungen aus dem 1. Weltkrieg) zur Punta Larici 907 m mit grandiosem Ausblick auf den Gardasee, Riva und die gegenüberliegenden Gipfel des Monte Baldo. Über einen steilen Karrenweg steigen wir weiter auf, vorbei am Rifugio Palaer, zum Passo Rocchetta 1159 m. Zurück geht es durch den Wald, über einem schönen Wanderweg unterhalb der Cima Nara, nach Pregasina.
Aufstieg: ca. 800 Höhenmeter - Gehzeit: ca. 5 - 5,5 Stunden
Do.   Tennosee - Rifugio San Pietro 974 m
Fahrt Richtung Tenno bis zum Weiler Canale. Zum Start unserer Wanderung besuchen wir das malerischen noch komplett aus dem Mittelalter erhaltene Canale und wandern anschließend zum nahe gelegenen Tennosee. Über Forstwege die durch schönen Buchenwald führen erreichen wir den Rücken des Monte Calino 1089 m, bevor wir zum in herrlicher Aussichtlage gelegenen Rifugio San Pietro absteigen. Nach einer Einkehr Abstieg über alte Karrenwege zurück nach Canale.
Aufstieg: ca. 800 Höhenmeter - Gehzeit: ca. 5 Stunden
Fr.   Monte Stivo 2059 m
Der Monte Stivo bietet einen grandiosen 360 Grad Rundblick über die Berge und das Etschtal, denn er ist der höchste der Umgebung. Eine unkomplizierte Wanderung verspricht Genuss pur auf dem Sonnenseitigen Aufstieg. Zwischen Mori und Arco wandern wir zuerst auf asphaltiertem Weg dann über alte Terrassenfelder zum Waldgürtel und durch den Lärchenwald. Über einen mächtigen Wiesenhang erreichen wir die Malga Stivo und vorbei am bewirtschafteten Rifugio Marchetti das Gipfelkreuz.
Aufstieg: 800 m - Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

 

 

 

Sondertermine für Gruppen:

Der Termin passt nicht für Sie? Kein Problem, auf Wunsch erstellen wir für Ihre Gruppe ein auf Sie zugeschnittenes Angebot für unsere Wanderwochen oder für Ihr spezielles Wunschgebiet. Auch Unterkünfte für den An- und Abreisetag können gebucht werden.

 

 

Selftour - Wandern ohne Führung:

wir übernehmen für Sie die Hüttenreservierungen, informieren Sie über den Tourenverlauf und allen Notwendigkeiten rund um Ihre Wandertour.

 

 

 

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